Die Geburt ist eines der intensivsten Erlebnisse im Leben jeder Mutter. Obwohl wir viel darüber wissen, können wir uns nie vollständig auf alles vorbereiten, was uns im Kreißsaal erwartet. Dennoch lohnt es sich, sich auf einige Aspekte zu konzentrieren, die in unserer Kontrolle liegen. Einer davon ist die passende, bequeme Kleidung, die uns maximale Bewegungsfreiheit bietet. Erfahre, worauf du bei der Wahl des idealen Hemdes für die Geburt achten solltest.
Vor allem Bequemlichkeit
Ein passendes Hemd für die Geburt sollte vor allem bequem sein. Es ist wichtig zu bedenken, dass die werdende Mutter während der gesamten Geburtshandlung oft die Position wechseln muss – aufstehen, sich setzen, vom Bett zum Ball wechseln usw. Daher ist die erste Frage, über die man nachdenken sollte, die Länge.
Welche Länge?
Hier gibt es keine allgemeingültige Antwort – die Länge des Geburtshhemdes sollte vor allem den Erwartungen und Bedürfnissen der werdenden Mutter entsprechen. Es ist jedoch ratsam, einige bewährte Tipps zu beachten. Das Hemd sollte ungefähr bis zu den Knien reichen – kürzer kann unangenehm sein, sich hochrollen und die Bewegungsfreiheit einschränken. Ein längeres Hemd hingegen schränkt die Bewegungen ein, verheddert sich und kann die Arbeit der medizinischen Fachkräfte erschweren. Die knielange Variante erscheint daher am vernünftigsten.
Ärmchen? Oder lieber Träger?
Bei der Wahl des passenden Schnitts des Hemdes sollte man auch die Ärmel bedenken. Ähnlich wie bei der Länge hängt die Entscheidung von den persönlichen Vorlieben der Gebärenden ab, doch wir empfehlen, die Auswahl auf Träger oder kurze Ärmel zu beschränken.
Dies sind eindeutig die praktischsten Optionen. Immer öfter wird von Hemden mit langen Ärmeln abgesehen, da die Frau während der Geburt meist an eine Infusion angeschlossen wird, Blut abgenommen wird, der Blutdruck gemessen oder andere Werte kontrolliert werden. Lange Ärmel sind hier einfach unpraktisch – sie müssen ständig hochgekrempelt werden, und bei manchen Messungen muss das Hemd eventuell ganz ausgezogen werden.
Was Träger oder kurze Ärmel betrifft, sind beide Varianten gleichermaßen praktisch. Sie ermöglichen leichten Zugang zu den Venen und lassen die Arme frei. Wichtig ist auch, dass die Geburt eine große Anstrengung für den Körper ist, weshalb die Gebärenden trotz anfänglicher Kühle selten über zu niedrige Temperaturen klagen. Es ist sinnvoll, die Ärmellänge an die Jahreszeit anzupassen – im Sommer eignet sich ein Hemd mit Trägern gut, im Herbst und Winter kann man auf kurze Ärmel setzen und zusätzlich eine Strickjacke bereithalten, mit der man sich bei Bedarf leicht zudecken kann.
Guter Stoff ist das A und O
Bei der Wahl des Geburtsshemdes sollte man neben dem Schnitt besonders auf das Material achten. Hier lohnt es sich, vorausschauend zu denken – es ist sehr wahrscheinlich, dass das Hemd auch nach der Geburt zum nächtlichen Stillen verwendet wird. Daher ist die Investition in einen passenden Stoff grundlegend. Ähnlich wie bei der Unterwäsche ist Baumwolle mit einem Anteil Elasthan die beste Wahl. So kann das Hemd atmen, der Stoff fühlt sich angenehm auf der Haut an und fällt gut. Man sollte bedenken, dass die Geburt eine große Anstrengung ist und künstliche Fasern nur die Schweißbildung erhöhen und Hautreizungen verursachen können. Ein hochwertiger Stoff sollte auch mit Blut und anderen Verschmutzungen zurechtkommen – dann reicht es, den Fleck mit kaltem Wasser auszuspülen und anschließend normal zu waschen. Trotzdem ist es ratsam, in ein Hemd in dunklerer Farbe zu investieren.
Ausschnitte und Dekolleté
Auch wenn das Dekolleté nicht direkt mit der Geburt in Verbindung gebracht wird, sollte man bei der Wahl des passenden Hemdes auch die Zeit kurz nach der Geburt bedenken – bei einer natürlichen Geburt wird das Baby oft sofort der Mutter übergeben. Ein tieferer Ausschnitt ermöglicht nicht nur Hautkontakt, sondern erleichtert auch das erste Stillen. Viele Hemden für die Geburt haben zudem zusätzliche Aussparungen, z. B. diskrete Knöpfe oder Reißverschlüsse, die das Anlegen des Babys erleichtern, oder einen Rückenverschluss, der bei der Verabreichung einer Periduralanästhesie hilfreich ist.
Preis
Beim Kauf eines Geburtsshemdes sollte man auch das eigene Budget im Blick behalten. Obwohl man das leicht vergisst, kann die Vorbereitung auf die Ankunft des Babys sehr kostspielig sein. Schließlich müssen die werdenden Eltern das Kinderzimmer herrichten, passende Utensilien und Kleidung besorgen. Daher ist es sinnvoll, beim Kauf eines Geburtsshemdes vernünftig zu bleiben. Am wichtigsten ist ein guter, atmungsaktiver Stoff – darauf sollte man nicht verzichten. Man sollte jedoch bedenken, dass ein Hemd nach der Geburt oft nicht mehr weiterverwendet werden kann – manchmal lassen sich Flecken nicht entfernen oder – in extremeren Fällen – wird der Stoff z. B. zerschnitten. Deshalb ist es am besten, wenn das Geburtsshemd im mittleren Preissegment liegt, während man für Hemden, die man täglich trägt, mehr Geld ausgeben kann.
Ästhetik
Auch wenn das Aussehen während der Geburt die letzte Sache ist, an die man denkt, wird die werdende Mutter wahrscheinlich einige Stunden im Krankenhaus in Gesellschaft von Personal und Angehörigen verbringen. Es lohnt sich, in dieser Zeit für Wohlbefinden zu sorgen. Ein ansprechendes Kleidungsstück beeinflusst den Geburtsverlauf zwar nicht, wirkt sich aber sicher positiv auf die Stimmung der werdenden Mutter aus. Viele möchten auch nicht nur das Baby, sondern auch die Wartezeit und die ersten gemeinsamen Momente wie das Stillen oder das Känguru-Pflege festhalten. Ein Hemd, in dem sich die Frau einfach wohlfühlt, macht diese Augenblicke noch besonderer – die frischgebackene Mutter kann sich ganz auf das Erinnern an diese schöne Zeit konzentrieren, ohne sich Sorgen machen zu müssen, ob die Kleidung passend aussieht.
Wie viele Hemden für die Geburt im Krankenhaus sind ausreichend?
Beim Packen der Kliniktasche fragen sich viele Frauen nicht nur, welche Hemden für die Geburt am besten geeignet sind, sondern auch, wie viele Kleidungsstücke sie mitnehmen sollten. Hier gibt es keine eindeutige Antwort – für die Geburt selbst reicht ein Hemd. Selbst wenn in der Zwischenzeit etwas damit passiert, stellt das Personal meist ein Einmalhemd zur Verfügung. Da die frischgebackene Mutter mit dem Baby etwa 48 Stunden im Krankenhaus bleibt, ist es jedoch ratsam, zwei oder sogar drei zusätzliche Hemden bereitzuhalten. Neugeborene spucken oft viel, daher ist es gut, auf häufigeren Kleidungswechsel vorbereitet zu sein. Denk daran, dass du die Hemden nicht nur fürs Krankenhaus kaufst – du wirst sie noch viele Monate verwenden können. Ein gutes Stillhemd ist auch eine Investition für die Schwangerschaft – der lockere Schnitt passt sich dem wachsenden Bauch an.
Vermeide Zweiteiler-Pyjamas – sie sind nicht nur für den Kreißsaal ungeeignet, sondern können auch kurz nach der Geburt Probleme bereiten. Während des Wochenbetts raten viele Ärzte vom Tragen von Hosen ab – da ist ein luftiges, lockeres Hemd viel praktischer. Eine große Auswahl an hochwertigen Hemden findest du zum Beispiel hier: https://www.bagatelle.sklep.pl/koszulka-nocna-c107.
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